Untersuchungshandschuhe kaufen für...

Untersuchungshandschuhe

Untersuchungshandschuhe dienen als Schutzbarriere zwischen dem medizinischen Personal und dem Patienten. Bei medplus gibt es sie in verschiedenen Größen und Ausführungen. Hier finden Sie unter anderem hochwertige Nitril-,/Vinylhandschuhe, OP-Handschuhe, puderfreie oder PE-Hygienehandschuhe.

Untersuchungshandschuhe

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Untersuchungshandschuhe kaufen für verschiedene Bereiche

Untersuchungshandschuhe gehören zu den wichtigsten Maßnahmen, um medizinische Untersuchungen und Behandlungen hygienisch durchzuführen und die eigene Haut vor Strapazen zu schützen. Indem direkter Hautkontakt vermieden wird, lässt sich das Infektionsrisiko für Patienten und Behandelnde gleichermaßen deutlich verringern. Bei den meisten Modellen handelt es sich um Einmalhandschuhe, die nach der Behandlung entsorgt werden und je nach Material ihrem vorrangigen Verwendungsgrad angepasst sind.

Im Folgenden finden Sie eine allgemeine Orientierung für Ihren Kauf von Untersuchungshandschuhen. Zudem stellen wir Ihnen einige zuverlässige Ausführungen nach verwendeten Materialien vor, die in unserem Online-Shop verfügbar sind.

Weiße Untersuchungshandschuhe

Unsterile oder besser sterile Handschuhe?

Im Prinzip können Sie sowohl unsterile als auch sterile Handschuhe für eine sichere Behandlung Ihrer Patienten benutzen. Da es sich meistens bei Untersuchungshandschuhen ohnehin um medizinische Einmalhandschuhe handelt, sind auch unsterile Handschuhe fachgerecht verpackt und problemlos verwendbar.

Unsterile Untersuchungshandschuhe haben den Vorteil, dass sie preisgünstiger und alltagstauglicher sind. Für die Reinigung von Intimbereichen oder für den Kontakt mit Körperflüssigkeiten sind sie vollkommen ausreichend und schützen vor allem den Behandelnden.

Sterile Handschuhe sind im Vergleich teurer, werden aber gerade in sensiblen Situationen verwendet, wo eine infektionsfreie Versorgung oberste Priorität hat. Dazu zählt beispielsweise der Umgang mit Wunden oder künstlichen Körperausgängen. Es besteht jedoch trotz normgerechter Qualitätstests nach AQL-Graden immer ein geringes Restrisiko, dass der Handschuh kleinste undichte Stellen aufweist. Zudem sollten Handschuhe immer nur so lange, wie es für die Behandlung nötig ist, getragen werden. In jedem Fall ist daher genau darauf zu achten, dass Sie Ihre Hände regelmäßig und gründlich sowie vor als auch nach der Behandlung reinigen. Berücksichtigen Sie dabei stets, die Handschuhe kontaminationsfrei an- bzw. auszuziehen.

Ärztin zieht sich OP Handschuhe an

Gepudert oder ungepudert?

Bis zu den 1990er Jahren waren gepuderte Einweghandschuhe gängig in der Medizin, da sich diese auch bei Nässe besonders leicht an- bzw. ausziehen ließen. Ein günstiger Nebeneffekt war, dass sie im Sommer angenehmer zu tragen waren und die Haut bei puderfreien Handschuhen länger trocken blieb.

Gerade in Kombination mit Latexhandschuhen reizt Puder allerdings die Schleimhäute und begünstigt die Entwicklung von Asthma, Hautallergien und gefährlichen Latexallergien. Die Latexproteine können außerdem als Träger für pathogene Bakterien dienen, weshalb ihr Einsatz im OP-Saal besonders gefährlich wäre. Seit 1998 sind gepuderte Latexhandschuhe deswegen in Deutschland verboten.

Polymerbeschichtete Latexhandschuhe stellen hingegen kein Risiko dar und leisten die gleichen Vorteile. Nitril- und Vinylhandschuhe sind sowohl in gepuderter als auch ungepuderter Form erhältlich und völlig ungefährlich. Auch in puncto Tragekomfort sind beide Sorten etwa vergleichbar, wobei ungepuderte Modelle tendenziell haut- und umweltfreundlicher sind. Ungepuderte Handschuhe sind darüber hinaus besonders dann zu empfehlen, wenn ein steriles Umfeld priorisiert wird, wie zum Beispiel während Operationen.

Untersuchungshandschuhe in verschiedenen Farben

Handschuhe oder Fingerlinge?

Medizinische Handschuhe, dazu gehören OP-Handschuhe und Einmalhandschuhe, bedecken die vollständige Hand und tragen daher zu einem erhöhten Schutz vor Kontaminationen bei. Für größere Eingriffe sollten Sie daher nicht auf diesen Schutz verzichten.

In einigen Fällen reichen allerdings auch kleinere Ausführungen vollkommen aus. Sogenannte Fingerlinge bedecken nur einzelne Finger und sind daher bestens für beispielsweise Mundhöhlenuntersuchungen geeignet.

Beide Arten – Untersuchungshandschuhe und Fingerlinge – stellen einen unabdingbaren Bestandteil einer fachgerechten Praxisbekleidung dar. In unserem Online-Shop führen wir eine breite Palette von Handschuhen aus verschiedenen Materialien und Fingerlinge in mehreren Größen.

Untersuchungshandschuhe aus verschiedenen Materialien

Neben dem Einsatz von Puder spielt auch das Herstellungsmaterial bei jeder Handschuhart eine wichtige Rolle. Abhängig von Ihren Bedürfnissen oder denen Ihrer Patienten lohnt es sich, bei der Anschaffung von Handschuhen auf die verwendeten Materialien zu achten.

In unserem Online-Shop können Sie Untersuchungshandschuhe aus Latex sowie latexfreie Ausführungen, Nitrilhandschuhe und Vinylhandschuhe kaufen. Daneben bieten wir Ihnen außerdem Folien- und Baumwollhandschuhe.

Latexhandschuhe

Latexhandschuhe

Der Rohstoff Latex wird aus Kautschuk gewonnen und macht den Untersuchungshandschuh elastisch und geschmeidig. Durch die genaue Passform bleibt der Tastsinn besonders gut erhalten. Darüber hinaus sind Latexhandschuhe sehr widerstandsfähig sowohl gegen physikalische Einwirkungen als a