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Nährböden


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Nährböden


Nährböden für den Laboralltag

Ein Nährboden gehört zu den Nährmedien. Ihm ist neben den Nährstoffen auch ein Geliermittel zugesetzt. Meist ist dieses Geliermittel Agar, seltener tatsächlich Gelatine. Agar oder Agar-Agar wird im Gegensatz zu Gelantine, das aus tierischen Zellen gewonnen wird, aus den Zellwänden von Algen hergestellt.

In unserem Online-Shop bieten wir Ihnen Nährböden aus verschiedenen Zusammensetzungen für Ihren Laborbedarf. Sie eignen sich unter anderem für den Einsatz in der Mikrobiologie und sind rein für den professionellen Einsatz vorgesehen.

Sie können Ihren Nährboden kaufen sowie zusätzlich nützliches Zubehör für Ihren Laborbedarf bei uns erwerben. Dieses finden Sie in der jeweiligen Kategorie unseres Shops. Haben Sie Fragen oder benötigen Sie eine Beratung, unterstützen wir Sie gern per Mail oder am Telefon.

Verwendung von Nährböden

Der Nährboden dient der Züchtung und Isolation von Mikroorganismen wie Bakterien oder Pilzen. Die Anzucht ermöglicht es, Krankheitserreger von der Normalflora zu separieren. Die Art der Mikroorganismen wird qualitativ und quantitativ bestimmt und ihre Resistenz auf Antiinfektiva überprüft. Das Vorhandensein von Krankheitserregern kann so einerseits nachgewiesen werden und darüber hinaus auch der Befall von Körperzellen.

Die optimale Nährstoffzusammensetzung des Nährbodens sorgt für eine signifikante Vermehrung der Mikroorganismen in relativ kurzer Zeit. Um die Umgebung des Nährmediums zu optimieren, können Proben im Inkubator bebrütet werden. Hinsichtlich der Temperatur und der Luftfeuchte herrschen dadurch bestmögliche Bedingungen.

Flüssige Nährmedien finden oft zur Kultivierung lebenden Gewebes ihren Einsatz, zum Beispiel für Hauttransplantationen. Die Festigkeit eines Nährbodens sorgt dafür, dass sich die Mikroorganismen meist nicht frei bewegen können. Somit können Kolonien gut isoliert und Klone, da sie nur aus einer Mutterzelle entstanden sind, identifiziert werden.

Feste Nährböden werden meist für die Analyse und Quantifizierung von Mikroorganismen herangezogen, da sie sich in Farbe und Morphologie meist gut unterscheiden lassen. Beispielsweise wachsen Kolonien der Pilze Candida albibans, Candida tropicalis und Candida krusei auf Chromagar in unterschiedlichen Farben.

Zusammensetzung von Nährböden

Ein Nährboden enthält alle Nährstoffe, die für das mikrobielle Wachstum notwendig sind. Die Nährstoffe liegen in für den jeweiligen Mikroorganismus verwertbaren Form vor.

Nährmedien, ob flüssig oder fest, setzen sich wie folgt zusammen:

  • Der Hauptteil besteht aus Wasser.
  • Dem Wasser sind Nährstoffe zugesetzt, wie Kohlenhydrate, Proteine und manchmal auch Fettsäuren.
  • Anorganische Salze sind Lieferant von wichtige Ionen, beispielsweise Kalium, Natrium, Phosphat oder Sulfat.

Andere mögliche Zusätze sind:

  • Farbstoffe
  • Inhibitoren (Hemmstoffe); zum Beispiel Antibiotika
  • Indikatoren zur Anzeige von Änderungen
  • Puffersubstanzen zur Stabilisation des pH-Werts
  • Supline (Wachstumshilfen) wie Vitamine oder Hormone
  • Biomaterial, wie zum Beispiel Blut

Wird dem Nährmedium nun ein Geliermittel wie Agar zugeführt, wird aus dem flüssigen ein halbfestes oder festes bzw. gelartiges Medium.

Die Sterilisation des Nährbodens erfolgt meist im Autoklav. Thermosensitive und -instabile Stoffe werden erst nach der Autoklavierung per Sterilfilter zugesetzt.

Im Gegensatz zu Minimalnährböden, die nur die notwendigen Stoffe enthalten, werden oft komplexe Nährböden eingesetzt, die unter Einsatz von Substratgemischen wie Pepton, Würze, Möhrensaft oder Maisquellwasser hergestellt werden. Dies macht vor allem dann Sinn, wenn der genaue Nährstoffbedarf des zu kultivierenden Mikroorganismus nicht bekannt ist. Das ist bei vielen der Fall.

Laboratorien stellen den Nährboden in der Regel nicht selbst her, sondern greifen auf Fertignährböden, wie sie im medplus Online-Shop zu finden sind, zurück.

Einteilung von Nährböden nach Zielsetzung

Nährmedien können Sie in verschiedenen Zuständen – flüssig, halbfest oder fest – erwerben. Darüber hinaus haben Sie die Möglichkeit, das Nährmedium nach seiner Zielsetzung zu wählen. Entweder kann das Wachstum bestimmter Mikroorganismen priorisiert werden, oder die Unterscheidung verschiedener Arten.

Selektivnährböden

Diesen sind meist Inhibitoren wie Antibiotika zugesetzt, um das Wachstum bestimmter Mikroorganismen zu hemmen, während das Wachstum anderer durch die Nährstoffe begünstigt wird.

Differentialnährböden

Bei ihnen werden anhand bestimmter Parameter mehrere Mikroorganismen voneinander unterschieden, unter anderem durch den Farbumschlag. Bei einem Stärkeagar beispielsweise sind sehr gut Bakterien unterscheidbar, die Stärke verstoffwechseln können. Das liegt daran, weil das Nährmedium sich von der Jodlösung nur dann einfärben lässt, wenn eine Verstoffwechselung von Stärke stattgefunden hat.

Einige Nährböden vereinen die Eigenschaften von Selektiv- und Differentialnährböden, wie zum Beispiel der MacConkey-Agar.

Pilzzucht in der Medizin

Medizinisch relevante Pilze stellen kaum Anforderungen an den Nährstoffgehalt. Pilze wie Dermatophyten brauchen oftmals mehrere Wochen, um eine sichtbare Kolonie zu bilden, da sie sehr langsam wachsen. Zu den Dermatophyten gehören zum Beispiel Tinea Pedis (Fußpilz) oder Tinea favosa, der für den Milchschorf Neugeborener verantwortlich ist. Ein eher saures Milieu, wie es auf den Nährböden nach Kimmig oder Sabouraud vorherrscht, begünstigt das Pilzwachstum gegenüber dem der Bakterien. Oft werden hier auch Selektivnährböden eingesetzt. Die Zusetzung von Antibiotika hemmt das Baktereinwachstum ebenfalls.

Nährboden kaufen bei medplus

Bei medplus können Sie Fertignährböden der Firma Nutriplate für die Anzucht von Pilzen kaufen. Nutriplate ist Spezialist für die Herstellung von Trocken- und Fertignährböden und bietet Ihnen die Wahl zwischen verschiedenen Zusammensetzungen der Nährmedien, sodass Sie für Ihre Zwecke den passenden Nährboden finden.