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Fieberthermometer & Ohrthermometer

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Fieberthermometer online bestellen

Fieber ist eine natürliche Reaktion des Körpers auf eindringende Krankheitserreger wie Viren oder Bakterien, die fast jeder schon einmal erlebt hat. Die Körperkerntemperatur übersteigt den Durchschnittswert von 37 Grad Celsius deutlich und der Patient fühlt sich schwach und krank. Hält das Fieber länger als 2 Tage an oder übersteigt 39 Grad Celsius, sollte ein Arzt konsultiert werden. Anderenfalls kann die Krankheit bei mäßigen Beschwerden auch zuhause auskuriert werden. In jedem Fall sollte die Körpertemperatur regelmäßig kontrolliert werden, um die Schwere und den Verlauf der Erkrankung im Blick zu behalten und angemessene Maßnahmen ergreifen zu können.

Hierfür sollte in jeder Hausapotheke ein Fieberthermometer griffbereit gehalten werden. Die praktischen Geräte sind sehr günstig in der Anschaffung und liefern Messergebnisse üblicherweise in Grad Celsius und Grad Fahrenheit. Grundsätzlich unterscheidet man zwischen klassischen und digitalen Modellen, wobei beide Varianten sehr genaue Messergebnisse liefern.

Arten von Fieberthermometer

Das klassische Fieberthermometer nutzt für die Messung der Körpertemperatur das Phänomen der veränderlichen Flüssigkeitsausdehnung bei unterschiedlichen Temperaturen. Sie sind mit einer transparenten Kapillare mit Skala ausgestattet. Früher befand sich darin Quecksilber, welches jedoch giftig ist und darum heutzutage nicht mehr verwendet wird. Moderne analoge Fieberthermometer enthalten meist Galinstan, eine ungefährliche Legierung aus Gallium, Indium und Zinn. Der klare Vorteil eines klassischen Fieberthermometers liegt in der Unabhängigkeit von Batterien oder anderen Energiequellen. Hinzu kommt, dass die Röhrchen dicht geschlossen und daher wasserdicht sind. Die Reinigung beziehungsweise die Desinfektion eines Thermometers ist also sehr einfach und schnell durchführbar. Gemessen wird mit einem klassischen Fieberthermometer unter der Achsel (axillar), im Mastdarm (rektal) oder unter der Zunge (oral). Vor einer erneuten Anwendung muss die Flüssigkeit zurückgeschlagen werden, um eine Verfälschung der Messergebnisse zu verhindern.

Digitale Fieberthermometer sind in vielen verschiedenen Ausführungen erhältlich und verdrängen die klassischen Modelle inzwischen fast vollständig. Sie überzeugen vor allem durch sehr kurze Messzeiten von nur wenigen Sekunden sowie praktische Zusatzfunktionen wie akustische Signale am Ende der Messzeit, Warntöne bei erhöhter Temperatur oder Speicherfunktionen, die die Erstellung von Verlaufskurven erleichtern. Smarte Fieberthermometer können mittels Wlan oder Bluetooth sogar mit Smartphone-Apps verbunden werden, sodass die Kontrolle der Temperaturentwicklung und des Krankheitsverlaufs zusätzlich vereinfacht wird. Die digitalen Thermometer, häufig mit LC-Displays, lassen sich bequem ablesen. Einige Modelle sind auch mit einer Hintergrundbeleuchtung ausgestattet, damit die Messergebnisse auch bei schlechten Lichtverhältnissen problemlos erkannt werden können. Diese Funktion ist beispielsweise sehr praktisch, wenn das Fieber bei schlafenden Kindern gemessen werden soll.

Je nach Einsatzgebiet und den individuellen Bedürfnissen des Patienten kann aus einer großen Vielzahl digitaler Fieberthermometer ausgewählt werden. Man unterscheidet Ohr- von Stirnthermometern und Kontaktthermometer von berührungslosen Ausführungen.

Klassische Kontaktfieberthermometer sind mit einer Messpitze ausgestattet und eignen sich wie die analogen Modelle zur axillaren, rektalen und oralen Temperaturmessung.

Ohrfieberthermometer waren ursprünglich vor allem im privaten Bereich beliebt, werden aber zunehmend auch im professionellen Umfeld eingesetzt. Sie stellen die Körperkerntemperatur durch Messung der Wärmestrahlung am Trommelfell fest. Dazu wird die Messspitze mit einer Schutzkappe versehen und an den Gehörgang gehalten. Bei Entzündungen oder Verschmutzungen des Ohres sollten Ohrthermometer allerdings nicht verwendet werden, da ungenaue Messwerte die Folge sein könnten. Auch für Säuglinge eignen sich Ohrthermometer nicht.

Kontaktlose Fiederthermometer

Soll die Messung am Ohr oder an der Stirn vorgenommen werden, kommt ein Infrarot-Thermometer zum Einsatz. Diese modernen Geräte ermöglichen teilweise kontaktlose Fiebermessungen. Besonders in Arztpraxen und Kliniken kann auf diese Weise die Hygiene und Wirtschaftlichkeit bei der Temperaturmessung verbessert werden, da keine zusätzlichen Schutzkappen benötigt werden. Außerdem ermitteln einige Modelle neben Körpertemperaturen auch die Temperatur der Umgebung oder von Babyflaschen.

Stirnfieberthermometer berechnen die Körperkerntemperatur aus der Temperatur an der Stirn und der Umgebungstemperatur. Da das Gerät hierfür nicht in eine Körperöffnung eingeführt werden muss, ist diese Art der Fiebermessung besonders für Kinder angenehm und kann auch bei schlafenden Patienten durchgeführt werden.