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Zentrifugen


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Zentrifugen


Medizinische Zentrifugen – ein unerlässliches Laborgerät

Zentrifugen ermöglichen die Trennung von flüssigen und festen Stoffen in unter anderem Suspensionen, Emulsionen oder Gasgemischen. Genutzt werden dabei die Masseträgheit und die Zentrifugalkraft, welche innerhalb eines künstlichen Zentrifugalkraftfeldes wirken. In der Medizin wird dieses Verfahren beispielsweise bei der Analyse von Blut-, Speichel- oder Urinproben angewandt. Im Falle einer Blutuntersuchung können auf diese Weise Blutplasma und -zellen voneinander sedimentiert und im Anschluss betrachtet werden.

Basierend auf verschiedenen Anforderungen gibt es eine Vielzahl unterschiedlicher Zentrifugen-Modelle, einen Überblick darüber wollen wir Ihnen an dieser Stelle geben. Zudem können Sie in unserem Online-Shop von medplus verschiedene laborgeeignete Zentrifugen kaufen.

Ein multifunktionales Gerät – schnell und vielseitig einsetzbar

Die Zentrifugation überzeugt, basierend auf der Schwerkraft, zum einen durch die Schnelligkeit des Trennverfahrens. Zum anderen gelingt hier die Überwindung von Gegenkräften wie beispielsweise Adhäsion oder Viskosität.

Aufgrund dieser Vorteile werden Zentrifugen vielfach eingesetzt. Neben dem medizinischen Bereich werden sie im privaten Raum, vor allem im Haushalt, oder der Gastronomie genutzt. Bekannte Vertreter sind hier die Salat- und Honigschleudern. Überdies finden Zentrifugen auch in der Industrie Verwendung, beispielsweise bei der Zuckerherstellung und im Bergbau.

Ein Wegweiser durch die Welt der Zentrifugen

Aus den vielfältigen Anwendungsbereichen resultieren die verschiedensten Zentrifugen-Modelle. Diese können anhand einiger bestimmter Faktoren unterschieden sowie kategorisiert werden. Abgesehen von den Einsatzbereichen gehören unter anderem die Kapazität, die Geschwindigkeit, die Art des Rotors und die Arbeitsweise dazu.

Viele oder wenige Proben? – Standzentrifuge vs. Tisch- und Mikrozentrifuge

Je nach Probenaufkommen sind Zentrifugen mit einem variierenden Fassungsvermögen gefragt. In Laboren, welche eine überschaubare Menge an Proben untersuchen, wird häufig mit kleineren Modellen wie der Tisch- oder Mikrozentrifuge gearbeitet. Solche Geräte zeichnen sich vor allem durch technische Leistungsstärke auf kleinstem Raum aus. Sie arbeiten präzise, nehmen aber wenig Platz in Anspruch. Als Beispiel dafür finden Sie in unserem Online-Shop die Hettich Laborzentrifuge EBA 200.

Für Einrichtungen mit einer erhöhten oder generell hohen Anzahl an Proben eignen sich Standzentrifugen. Diese können eine weitgefächerte Bandbreite an Probenvolumina bedienen, von Mikrolitern bis hin zu mehreren Litern. Anwendungsbereiche sind die moderne Forschung, Blutbanken oder die Industrie, beispielsweise beim Bioprocessing.

Tempo, Tempo! – Die Ultrazentrifuge

Auf dem Feld der Zentrifugen gibt es besonders leistungsfähige Modelle, welche mit hohen Geschwindigkeiten von bis 150.000 Umdrehungen pro Minute agieren. Diese Ultrazentrifugen eignen sich unter anderem für biologische Forschungen, bei denen kleinste Partikel sedimentiert werden. Dazu gehört die Isolation von Viren oder das Auftrennen von Proteinen. Entscheidend ist hier vor allem die Qualität der Proben hinsichtlich der Reinheit.

Die Geschwindigkeit spielt nicht nur bei der Auswahl der geeigneten Zentrifuge, sondern auch bei der Bedienung eine Rolle. Es ist zu beachten, dass sie je nach Dichte, Größe und Form des zu zentrifugierenden Gemisches individuell angepasst wird. Dies ist enorm wichtig, um sowohl einen exakten Sedimentier-Vorgang zu gewährleisten als auch das Probenmaterial nicht zu zerstören.

Horizontal oder winkelweise? – Ausschwing- vs. Festwinkelzentrifugen

Bei der Suche nach der geeigneten Zentrifuge ist die Funktionsweise des Rotors zu beachten. Es gibt zwei verschiedene Möglichkeiten: die Ausschwing- und die Winkelrotoren. Beide unterscheiden sich in Abhängigkeit vom entstehenden Schwerefeld, einem aus Gravitation sowie Trägheitskräften entstehenden Kraftfeld.

Da in medizinischen Bereichen kleinere Schwerefelder meist ausreichend sind, werden dort in der Regel Ausschwingrotoren verwendet. Diese schwingen horizontal zum Schwerefeld. Von Vorteil ist die größere Probenmenge, da die Gefäße vollständig befüllt werden können. Zudem ist die Sedimentation in der Mitte leichter zu erkennen.

Im Gegensatz dazu werden die Zentrifugengefäße bei der Festwinkelzentrifuge in einem 30°-Winkel, ausgerichtet nach der Rotorachse, positioniert. Da bei diesen Modellen wesentlich größere Kräfte wirken, kommen sie häufig auf dem Gebiet der Forschung zum Einsatz. Dabei sticht vor allem die geringe benötigte Zeit heraus.

Schritt für Schritt oder in einem Fluss? – Chargenweise vs. kontinuierlich

Auch bei der Arbeitsweise von Zentrifugen gibt es Unterschiede. Zum einen können sie kontinuierlich nach dem Durchlaufprinzip agieren. Solche Geräte besitzen eine Trommel für die andauernd fließenden Probengemische sowie ein Sieb, welches die Feststoffe während des Vorganges herausfiltert.

Zum anderen gibt es Zentrifugen, welche chargenweise funktionieren. In diesem Fall werden zu Beginn jedes Vorgangs einzeln befüllte Probengefäße in die Zentrifuge eingesetzt.

Hettich Zentrifuge: perfekt für jedes medizinisch arbeitende Labor

Als Vertreter der laborgeeigneten Zentrifugen können Sie in unserem Online-Shop die Hettich 200 und 200S Laborzentrifugen kaufen. Diese bestechen durch ein hohes technisches Niveau und eine leichte Bedienbarkeit. Gleichzeitig erfordern sie wenig Platz. Die Hettich Laborzentrifugen eignen sich für Institutionen mit einem geringen Aufkommen an Urin- oder Blutproben, da der 8-fache Winkelrotor mit 8 Probengefäßen mit einem Maximalvolumen von 15 ml bestückt werden kann.

Die zwei Modelle unterscheiden sich in ihrer Leistungsfähigkeit. So besitzt die Hettich 200S ein gesteigertes Potential. Sie ist unter anderem in der Lage, in 3 Minuten plättchenarmes Blutplasma zu zentrifugieren.

Große Kraft erfordert sichere Arbeitsweise

Während der Zentrifugation wirken beachtliche Kräfte, sodass einige Faktoren für eine sichere Nutzung zu beachten sind. Dazu gehört die korrekte, ausbalancierte Beladung. Ausschwingrotoren sind symmetrisch sowie vollständig und Festwinkelrotoren anhand der Markierungen zu bestücken. Hierbei ist auch das Maximum an zulässiger Ladung sowie die Vorgaben der Drehzahlen zu berücksichtigen. Bei Bedarf sind letztere an die Gewichtsveränderung anzupassen.

Überdies sollte ein Sicherheitsbereich um die Zentrifuge geschaffen werden, wobei sich an einem Abstand von 30 cm orientiert werden kann. Dieser Bereich ist zusätzlich von Personen und Gefahrstoffen freizuhalten. Bei einigen Modellen kann das Festschrauben am Standplatz notwendig sein.

Die Montage, sowohl Einsatz als auch Befestigung, des Rotors ist vorschriftsmäßig durchzuführen. Dabei sollte bei längerer Verwendung zum einen ein Blick auf die Lebensdauer des Rotors geworfen werden. Zum anderen sind fachmännische Kontrollen zu empfehlen.

Eine Zentrifuge ist beinahe dauerhaft Chemikalien oder Feuchtigkeit ausgesetzt. Dies fördert die Bildung von Korrosionen. Um dem entgegenzuwirken, sind eine regelmäßige Reinigung sowie ein pfleglicher Umgang unabdingbar. Da im Verlauf der Zentrifugation die Gefahr einer Kontamination durch austretende Aerosole besteht, ist die Verwendung von abdichtenden Deckeln für Schwenkbecher oder Rotoren anzuraten.

Abschließend ist zu erwähnen, dass die Bedienungsanleitung der gewählten Zentrifuge ein unumgängliches Hilfsmittel für eine sichere Nutzung darstellt.

Zentrifugen kaufen bei medplus

Neben der Hettich 200 und 200S stellen wir Ihnen in unserem Online-Shop ein weiteres Modell von Hettich, die Laborzentrifuge EBA 270, welche speziell für Arztpraxen entwickelt wurde, zur Verfügung. Darüber hinaus finden Sie bei uns weitere Tischzentrifugen von anderen Herstellern, darunter auch eine mit Kühlfunktion, sowie Zentrifugenröhrchen für den einmaligen Gebrauch mit einem Fassungsvermögen von 12 ml zum Kauf.