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Mikroskope

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von Kern & Sohn
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von Kern & Sohn
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X54497
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Mikroskope


Mikroskope für Labore, medizinische Einrichtungen, Schule & Ausbildung

Durch ein Mikroskop wird die Betrachtung kleiner Objekte durch Vergrößerung ermöglicht. Unter Ausnutzung der physikalischen Gesetze der Optik, genauer der Lichtbrechung an Glaslinsen, dienen Lichtmikroskope in zahlreichen Branchen wie der Medizin, Biologie oder Materialwissenschaft.

Neben Lichtmikroskopen zählen auch Elektronenmikroskope und Rastersondenmikroskope in die Gruppe der Labormikroskope. Diese rastern das zu betrachtende Objekt ab und stellen es dar. Die Lichtmikroskopie zählt zu den abbildenden Verfahren.

Im Folgenden bieten wir Ihnen einen Überblick über Lichtmikroskope. Wenn im Text von Mikroskop die Rede ist, sind auch nur Lichtmikroskope genannt. Sie bekommen einen Leitfaden, um das für Sie passende Mikroskop zu kaufen.

Aufbau eines einfachen Mikroskopes

Als Weiterentwicklung einfacher Mikroskope, die ähnlich einer Lupe funktionierten, erfand 1595 Zacharias Janssen das erste zusammengesetzte Mikroskop. Dieses nutzte eine zweite Linse zur nochmaligen Vergrößerung des Objektes.

Der Aufbau eines einfachen Mikroskops von unten nach oben ist wie folgt:

  • Über dem Standfuß sitzt die Lichtquelle. Bei früheren und sehr einfachen Modellen dient dafür ein Spiegel, bessere Mikroskope besitzen meist eine Halogen-Lampe. Halogen leuchtet sehr hell. Nur bei der Stereomikroskopie wird eher LED verwendet, da hier keine Abwärme entsteht.
  • Über der Lichtquelle befindet sich der Objekttisch mit Objektträgern. Dieser lässt sich zum Einstellen der Schärfe auf- und abbewegen und trägt, wie der Name schon sagt, das zu betrachtende Objekt. Außerdem verfügt er über einen Kondensor, ein Linsensystem, welches für optimale Ausleuchtung des Betrachtungsfeldes sorgt.
  • Das Objektiv vergrößert das Objekt zum ersten Mal. Es erzeugt ein reelles Bild innerhalb des Tubus. Moderne Mikroskope besitzen mehrere Objektive, die durch Drehen am sogenannten Objektivrevolver ausgewählt werden. Die verschiedenen Objektive stehen für eine unterschiedlich starke Vergrößerung.
  • Das vom Objektiv erzeugte Bild wird vom am oberen Ende des Tubus sitzenden Okular zum zweiten Mal vergrößert. Die gesamte Vergrößerung des Mikroskops ergibt sich aus der Multiplikation von Okular- und Objektivvergrößerung.

Im Gegensatz zu dem ersten Mikroskop von Janssen bestehen bei den heutigen Laborgeräten Objektiv und Okular jeweils nicht aus einer, sondern aus mehreren Linsen.

Mikroskop-Ausstattung zur Fehlerbeseitigung in und Verbesserung der Mikroskopie

Als Standardlinsen heutiger Mikroskope werden achromatische Linsen genutzt. Damit werden Färbungsfehler vermieden. Licht unterschiedlicher Länge wird verschieden gebrochen, kurzwelliges (blaues) Licht stärker als langwelliges (rotes). Deswegen wird weißes Licht, das auf ein Prisma trifft, in seine Spektralfarben zerlegt. Unter anderem, um Farbsäume an den Rändern (Farbquerfehler), bei der Vergrößerung zu vermeiden, sind die Linsen dahingehend angepasst.

Standardmikroskope haben eine Tubuslänge von 160 mm. Um Zubehör wie Filter oder Strahlenteiler einzubringen, wird aber mehr Platz im Tubus benötigt. Zu diesem Zweck gibt es das Infinity-Objektiv. Das Unendlich-Objektiv verlassen die Strahlen parallel, wodurch theoretisch ein unendlich langer Tubus möglich wird. Die Tubuslinse erzeugt anstelle des Objektivs das reelle Zwischenbild.

Viele Objektive sind zudem Planobjektive, die das Bildfeld ebnen. Sie wirken der durch die Krümmung der Linsen entstehenden Bildfeldwölbung entgegen.

Unterschiede in der Ausstattung gibt es bei Mikroskopen beim Okulardurchmesser, der die Sehfeldgröße bestimmt, sowie der Okularvergrößerung. Manche Mikroskope besitzen einen Zoom zur stufenlosen Vergrößerung des Präparates sowie die Möglichkeit eines Kamera-Anschlusses. Für Kurz- und Weitsichtige haben Mikroskope einen ein- oder beidseitigen Dioptrienausgleich.

Verschiedene Arten von Lichtmikroskopen

Mikroskope werden auf mehrere Arten unterschieden. So unterscheidet sich das Auflichtmikroskop vom Durchlichtmikroskop durch den Sitz der Lichtquelle. Bei medplus können Sie Vertreter beider Arten von Mikroskopen kaufen.

Durchlichtmikroskop

Zu Schulzeiten kommen die meisten Menschen mit einem Durchlichtmikroskop in Berührung. Die Lichtquelle sitzt hierbei unterhalb des Objekttisches und durchleuchtet das Objekt. Dementsprechend ist hierfür ein sehr dünnes transparentes Objekt nötig. Handelt es sich nicht um Ausstriche wie Blut- oder Schleimhautausstriche, bedarf das Objekt meist einer vorherigen Präparation, beispielsweise als Dünnschnitt von Hautzellen oder Pflanzenteilen.

Ein spezielles Durchlichtmikroskop ist das Inversmikroskop, wie zum Beispiel das Krüss MBL 3200 Inversmikroskop. Es wurde zur Beobachtung lebender Zellkulturen entwickelt. Auf Objektträgern überleben diese meist nicht lange, sie benötigen ein < a href="/Labormaterial/Probentraeger/Naehrboeden">Nährmedium. Da sich dieses in einem tieferen Gefäß wie einer Petrischale befindet und sich die Zellkultur am Boden des Laborgefäßes aufhält, kommt das Licht des Mikroskops hierfür von oben und durchleuchtet die Kultur von oben nach unten. Durch Reflexion wird das Bild umgelenkt, sodass der Betrachter dennoch von oben beobachtet.

Auflichtmikroskop

Beim Auflichtmikroskop sitzt die Lichtquelle oberhalb des Objekttisches und beleuchtet das Objekt. Auflichtmikroskope vergrößern die Oberfläche eines Objektes und finden in der Fertigung und Materialuntersuchung Einsatz.

Ein Vertreter der Auflichtmikroskope ist das Kern OSE Stereomikroskop, bei dem das Licht seitlich von oben auf das Objekt fällt. Es besitzt zwei Objektive und zwei Okulare, die im Winkel von 11° bis 16° zueinanderstehen. Dadurch wird das Objekt dreidimensional wahrgenommen.

Stereomikroskope haben eine maximale Gesamtvergrößerung von unter 100 : 1, da darüber die Schärfe in der Dreidimensionalität abnimmt. Sie werden in der Zahntechnik, Geologie, Paläontologie, Restauration oder Spurensicherung genutzt. Das Stereomikroskop wird auch als Binokular bezeichnet.

Die Anzahl der Objektive

Nicht jedes binokulare Mikroskop ist aber ein Binokular. Das Adjektiv binokular gibt lediglich Aufschluss darüber, dass das Mikroskop zwei Tuben und Okulare besitzt. Erst durch zwei Objektive wird das Mikroskop zum Stereomikroskop.

Binokulare Mikroskope haben teils nur ein Objektiv sowie einen Strahlenteiler, der das entstehende reelle Zwischenbild in beiden Tuben und somit für beide Augen darstellt. Mit diesen Mikroskopen ist ein ermüdungsfreieres Arbeiten gewährleistet, sie erzeugen aber keine Dreidimensionalität. Mikroskope mit einem Tubus und einem Okular nennt man monokulares Mikroskop oder Monokular.

Techniken der Lichtmikroskopie zur Kontrastverbesserung

Durch bestimmte Verfahren wird bei Lichtmikroskopen versucht, den Kontrast zu stärken und somit die Grenze dessen, was erfassbar ist, zu verschieben. Die Dunkelfeldmikroskopie funktioniert nur mit abgelenktem, indirektem Licht. Da jeder Stoff Licht auch reflektiert und Stoffe unterschiedlicher Dichte das Licht verschieden brechen, entsteht so bei farblosen Präparaten ein Bild. Die klassische Mikroskopie nennt sich abgrenzend Hellfeldmikroskopie, das im Aufbau oben beschriebene Mikroskop ist dementsprechend ein monokulares Durchlicht-Hellfeld-Mikroskop.

Die Phasenkontrastmikroskopie dient in der Medizin der Untersuchung, wenn ein Anfärben nicht erwünscht ist, wie beim Harnsediment. Die Fluoreszenzmikroskopie indes nutzt den physikalischen Effekt der Fluoreszenz (Autofluoreszenz oder spezielle Anfärbung), beispielsweise zum Nachweis von Mykosen in der Vagina, ohne erst eine Kultur anlegen zu müssen.

Weitere Varianten zur Kontrastgewinnung sind die Polarisationsmikroskopie, Multiphotonenmikroskopie und die Differentialinterferenzmikroskopie. Die genannten Varianten sind entweder Anwendungen eines Mikroskops, wenn der Anwender zwischen Hell- und Dunkelfeld quasi "umschalten" kann, oder alleinige Nutzungsmöglichkeit wie bei einem Fluoreszenzmikroskop.

Wichtiges Zubehör für Mikroskope

Ein sehr wichtiges Zubehör stellen Objektträger dar. Auf ihnen wird das Präparat gehalten. Zur verbesserten Darstellung oder zum Detektieren bestimmter Granula werden die Objekte zum Teil mit Zubehör zur Gewebefärbung, den Färbemitteln für die Mikroskopie, eingefärbt. Es gibt aber auch bereits vorgefärbte Objektträger. Mit Hilfe eines Fixationssprays wird das Präparat nicht nur fixiert, sondern auch vor dem Austrocknen geschützt.

Eine Immersionslösung schaltet den Effekt der Lichtbrechung aus. Das dient beispielsweise in der Medizin dem besseren Erkennen und Bewerten melanozytärer Veränderungen. In der Fertigung kommt Immersionslösung bei der Qualitätskontrolle einer Glaserei zum Auffinden von Einschlüssen zum Einsatz. Immersionslösungen bzw. Immersionsöle haben einen unterschiedlichen Brechungsindex, der auf das jeweils zu betrachtende Objekt abgestimmt werden muss.

Neben den Objektträgern bietet medplus Ihnen auch deren Zubehör wie Objektträger-Spender, Objektträger-Boxen sowie Deckblättchen zum günstigen Preis an. Vom weltweit führenden Anbieter für Zubehör für die Mikroskopie, Merck, können Sie bei medplus Färbemittel für die Mikroskopie, Immersionslösungen und Fixationssprays kaufen.

Mikroskope des Herstellers Kern

Die Kern & Sohn GmbH, vor allem bekannt für ihre Waagen, verfügt ebenso über ein großes Portfolio und Knowhow im Bereich Messinstrumente und optische Messtechnik. Mit den Varianten der Modelle Kern OSE Stereomikroskop und Kern OBE Durchlichtmikroskop können Sie bei medplus Kern Mikroskope kaufen, die zu der Educational Line gehören. Die robusten hochwertigen Laborgeräte sind auf den täglichen Einsatz in Schulen, aber auch für Industrie, Apotheken und Arztpraxen abgestimmt.

Ein Mikroskop kaufen bei medplus

Bei medplus finden Sie eine große Auswahl an Mikroskopen zur Diagnostik, Lehre und Forschung. Gerade für die Ausbildung lohnt sich das robuste, günstige Mikroskop Med Prax 3 von Hund zur Betrachtung gefärbter Gewebeschnitte oder in der Hämatologie. Darüber hinaus können Sie bei medplus auch spezielle Mikroskope kaufen wie das Inversmikroskop MBL3200 der Firma Krüss Optronic. Krüss gilt als einer der führenden Hersteller von Labor- und Analysegeräten und bietet neben einem Online-Campus auch ein Schulungscenter in seiner Heimatstadt Hamburg.