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Luftreiniger


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Luftreiniger


Medizinische Luftreiniger für Praxis, Klinik & Zuhause

Mit Hilfe eines medizinischen Luftreinigers wird die Atemluft in Räumen von Schadstoffen befreit und Aerosole werden reduziert. Ein guter Raumluftreiniger entfernt dabei nicht nur Staub und Pollen aus der Luft, sondern auch Bakterien, Viren, Sporen, Chemikalien und andere Schwebstoffe wie Milbenkot.

Im Folgenden stellen wir Ihnen dar, welche Arten von medizinischen Luftreinigern es gibt, wie Sie ein gutes Luftreinigungsgerät erkennen und was zu beachten ist, wenn Sie einen professionellen Luftreiniger kaufen möchten.

Damit die Luft rein ist

Die meisten modernen Luftdesinfektionsgeräte sind ozonfrei, obgleich es noch Ozonreiniger am Markt gibt. Ozon reinigt die Atemluft hocheffektiv, birgt aber gesundheitliche Gefahren hinsichtlich der menschlichen Atemwege und sollte daher, falls überhaupt, nur von professionellen Reinigern genutzt werden. Einige Arten von medizinischen Luftreinigern eignen sich auch zur schnellen Flächendesinfektion, fungieren also auch als Raumdesinfektor.

Haupteinsatzgebiete von Luftreinigungsgeräten sind Gesundheitswesen - hier an der Anmeldung, im Wartezimmer, in Behandlungs- und Operationsräumen - sowie Büros und öffentliche Einrichtungen wie Kindertagesstätten.

Die Arten medizinischer Luftreiniger

Abhängig vom Einsatzort und dem, was der Luftreiniger ausfiltern muss, kann der Nutzer verschiedene Arten von Luftreinigern kaufen. Es gibt Modelle für den privaten und den professionellen Bereich.

Medizinische Luftreiniger mit UV-C Licht

Knapp unter der Grenze des sichtbaren Lichtes befindet sich das ultraviolette Licht. Ein Teil davon, das UV-C, besteht aus sehr kleinen, energiereichen Wellen. Diese sind in der Lage, beispielsweise die Membranen von Bakterien aufzubrechen und diese zu deaktivieren.

UV-C Strahlung ist allerdings auch für Mensch und Tier, teilweise auch für Pflanzen, schädlich. Luftreinigungsgeräte, die die Raumluft einziehen und nur im Inneren mit UV-C bestrahlen, sind ungefährlich und können auch in belebten Räumen eingesetzt werden.

Tritt das ultraviolette Licht allerdings aus dem Gerät aus, müssen Mensch und Tier sofort den Raum verlassen. Geräte mit einer solchen Funktion verfügen über eine Fernbedienung sowie einen Bewegungssensor für die Notabschaltung, sollte sich zufällig doch noch jemand im Raum befinden. Der Vorteil dieser Luftreinigungsgeräte ist, dass sie sich auch zur Flächendesinfektion eignen. Das ist gerade bei teuren medizinischen Geräten wichtig, bei denen nicht jede Lücke mit Desinfektionsmittel behandelbar ist.

Einige medizinische Luftreiniger, die mit UV-C arbeiten, sind zusätzlich mit Filtern versehen, beispielsweise einem TIOX-Filter, der unangenehme Gerüche abscheidet. Wird ein Raum mit einem geeigneten UV-C Luftdesinfektor behandelt, werden laut einer Studie Atemwegsbeschwerden um bis zu 40%, Schleimhautbeschwerden um 30% verringert.

Medizinische Luftreiniger mit UV-A und Titandioxid/Ionisatoren

Durch die Bestrahlung von Titan mittels UV-A entstehen Hydroxylradikale. Diese hochreaktive Verbindung ist negativ geladen und bindet sich an die (positiv geladenen) Schadstoffe in der Luft. Hydroxylradikale werden auch von der menschlichen Immunabwehr gebildet und schaffen es, DNA von Bakterien und Viren und weiterer Krankheitserreger zu zerstören. Für Mensch und Tier sind sie aber ungefährlich. Diese Art von Luftreinigern kann auch in Räumen genutzt werden, in denen sich zeitgleich Menschen aufhalten.

Weiterhin entfernen Luftdesinfektoren mit Ionisierung Gerüche und eignen sich auch zur Desinfektion von Oberflächen. Sie werden mit Kartuschen geliefert, die austauschbar sind.

Möchten Sie einen solchen Luftreiniger kaufen, achten Sie darauf, dass das Gerät kein Ozon als Nebenprodukt bildet, das nicht komplett im Gerät neutralisiert wird.

Medizinische Luftreiniger, die Desinfektionsmittel vernebeln

Desinfektionsmittelvernebler sind professionelle Luftreiniger. Das Desinfektionsmittel, meist Wasserstoffperoxid oder Aktivchlor aus Natriumhypochlorid, wird vom Gerät trocken vernebelt. Der Nebel gelangt schnell auf alle Flächen, eine aufwendige manuelle Desinfektion entfällt. Außerdem entsteht an sensiblem Inventar keine Korrosion, da keine Feuchtigkeit an z. B. medizinische Geräte gelangt.

Während des Vorganges darf sich niemand im Raum aufhalten. Auch aufgrund der Tatsache, dass nur wenig Mobiliar im Raum stehen sollte, damit das Mittel gut verteilt wird, eignen sich diese Raumdesinfektoren eher für Operationssäle als für Privathaushalte. Alle Flächen im Raum müssen nicht absorbierend sein.

Medizinische Luftreiniger mit Filtersystemen

Diese Luftreinigungsgeräte besitzen mehrere Filter. Sie ziehen die Raumluft an und führen diese durch alle Filter hindurch. Je nach Anzahl, Art und Leistung der Filter ist die abgegebene Raumluft mehr oder weniger gereinigt.

Im Vorfilter werden alle groben Partikel wie Haare gefangen. Ein Aktivkohlefilter scheidet vor allem organische und flüchtige Verbindungen sowie Gerüche ab. Beispiele dafür sind Küchendunst oder Reinigungsdämpfe.

Der High Efficiency Particulate Air Filter, kurz HEPA-Filter fängt je nach Filterklasse bis zu 99,9 % der Partikel aus der Luft, die eine Größe von 0,3 µm, bessere Filter (Filterklasse H14) bis 0,1 µm, aufweisen. Bakterien sind zwischen 0,6 µm und 1,0 µm groß, Viren deutlich kleiner. (Influenza: 0,08 µm - 0,16 µm, SARS-CoV-2: 0,12 - 0,16 µm)

Einige medizinische Luftreiniger besitzen einen photokatalytischen UV LED Filter. Dieser zerstört per ultraviolettem Licht die Keime, die sich in den Filtern fangen. Er wirkt also nur im Gerät und verhindert die Besiedelung der Filter.

Ein ULPA-Filter - Ultra Low Penetration Air Filter - filtert noch mehr, bis zu 99,999 % aller Partikel. Luftreinigungsgeräte mit diesem Filter sind für Reinräume gedacht. Für den privaten Gebrauch sind sie nicht notwendig, da die höhere Filterleistung selbst für Allergiker nicht nötig ist und das Gerät durch den ULPA-Filter quasi überdimensioniert. Wichtiger ist hierfür die Luftleistung bei voller Filterleistung.

Kriterien, wenn Sie einen Luftreiniger kaufen möchten

Innerhalb der einzelnen Arten und der dahinterstehenden Technologie der medizinischen Luftreiniger gibt es von Gerät zu Gerät noch einige Unterschiede zu beachten:

  • Wichtig ist vor allem die Reichweite des Luftreinigers. Meist gibt der Hersteller an, wie groß der Raum sein darf. Als Richtwert sollte das Luftreinigungsgerät die Raumluft mindestens 2x in der Stunde filtern. Ideal und bei Allergikern notwendig ist das Filtern mindestens 6x je Stunde. Luft nach oben ist aber immer empfehlenswert.
  • Die Filterleistung gibt an, welche Partikel aus der Luft gefiltert werden.
  • Ebenfalls zu beachten ist dasEinsatzgebiet. Das Gerät im Fitnessstudio hat einen anderen Fokus als das in der Gastronomie oder im Kinosaal. Während beispielsweise in Büros vor allem Viren und Staub von Druckern abgeschieden werden, muss ein Gerät im Handwerkerbetrieb Feinstaub binden. In medizinischen Bereichen bieten sich Geräte an, die zeitgleich zur Raumdesinfektion genutzt werden können.
  • Im Zusammenhang mit dem Einsatzgebiet ist zu überlegen, was genau desinfiziert werden soll - nur die Luft oder auch Inventar? - und ob der Raum während des Einsatzes des Luftreinigers begangen wird oder nicht.
  • Die Wartung des Luftreinigers ist ebenfalls wichtig. Informieren Sie sich, welche Zusatzfilter und Verbrauchsmaterialen benötigt werden, wann diese auszutauschen sind und ob dazu eine Firma bzw. der Hersteller beauftragt werden muss.
  • Im Sinne des Arbeitsschutzes ist auch die Geräuschemission bedeutend.

Möchten Sie privat einen medizinischen Luftreiniger kaufen, sind außerdem die Kosten für Strom sowie das Aussehen und eine eventuelle Smart Home Einbindung maßgebend. Ein Tipp für daheim: Viele Pflanzen fungieren als natürliche Luftreiniger. So filtert der Ficus Benjamina beispielsweise gut Formaldehyd aus der Luft, welches durch Holzwerkstoffe, Lacke, Bodenbeläge oder Kosmetika in diese abgegeben wird.

Geräte wie der Aura Air besitzen des Weiteren Sensoren, die die Luftqualität messen und erst bei individuell festgelegten Parametern eingreifen.

Medizinische Luftreiniger kaufen bei medplus

Bei medplus können Sie medizinische Luftreiniger kaufen – für den privaten sowie professionellen Gebrauch, stationär sowie zum Mitnehmen unterwegs. Zu unserem Produktsortiment zählen unter anderem der Aura Air und den Aura Air Mini Luftreiniger. Diese erfüllen die technischen Anforderungen des Förderprogramms "Lüften in Schulen".

Sie haben noch Fragen zu unseren Raum- und Luftreinigern? Dann rufen Sie uns gerne an oder schreiben Sie eine Mail an unseren Kundendienst.


Häufig gestellte Fragen zu Luftreinigern

Sind Luftreiniger förderungsfähig?

Im Zuge der Corona-Pandemie können beispielsweise Spielstätten gefördert werden. Für Kinos läuft diese Förderung bis Ende September 2021, bei Theatern bis Ende November desselben Jahres.

Sind Sie Asthmatiker und möchten für Ihr Zuhause einen Luftreiniger kaufen, fragen Sie bei Ihrer Krankenkasse nach einer Kostenbeteiligung oder -übernahme.

Gibt es Luftreiniger-Kombigeräte?

Ja, die gibt es. So findet man beispielsweise Luftreiniger mit Heizung, Luftreiniger mit Kühlung, Luftreiniger mit Befeuchtung, Luftreiniger mit Entfeuchtung oder Luftreiniger mit Raumduft.

Welchen Luftreiniger sollten Friseure kaufen?

In Friseursalons herrscht eine hohe Belastung mit chemischen, sehr flüchtigen Substanzen. Ob in Haarsprays, beim Blondieren (Diammoniumperoxidsulfat), beim Färben (p-Phenylendiamin) oder der Dauerwelle (Mercaptoessigsäure), hier sind Luftreiniger mit Filtersystemen die beste Lösung. Achten Sie auf einen guten Aktivkohle-Filter mit hohem Abscheidegrad. Ergänzend kann ein HEPA-Filter verbaut sein.

Helfen Luftreiniger bei Schimmel?

Luftreiniger verbessern die Luftqualität durch Ausfiltern von Schadstoffen. So entfernen sie auch Schimmelsporen aus der Atemluft. Die Ursache wird allerdings nicht bekämpft. Für die Zeit der Schimmelbekämpfung und die anschließende Luftreinigung leisten Luftreinigungsgeräte einen wichtigen Beitrag. Ähnlich verhält es sich bei Milben - zwar wird die Ursache nicht behoben, aber die Symptome geschwächt.