Mundschutz & FFP-Masken

Seite 1 von 1
Artikel 1 - 6 von 6

48,69 € *
Momentan nicht verfügbar
44,79 € *
Momentan nicht verfügbar
ab 49,67 € *
Momentan nicht verfügbar
44,79 € *
Momentan nicht verfügbar
44,79 € *
Momentan nicht verfügbar
44,79 € *
Momentan nicht verfügbar

Mundschutz und FFP Masken

Medizinische Mundschutze sind Medizinprodukte und müssen den Anforderungen der Norm EN 14683 entsprechen. Sie werden von medizinischem Personal verwendet, wenn nur ein geringes Infektionsrisiko besteht und dienen meist ausschließlich dem Schutz des Patienten. Die Filterschicht verhindert, dass Tröpfchen in der Atemluft des Trägers in die Umwelt gelangen. So wird einer möglichen Erregerübertagung auf den Patienten vorgebeugt.

Den Träger selbst schützt der medizinische Mund-Nasen-Schutz vor der Übertragung von Infektionserregern von den Händen auf die Mund- und Nasenschleimhaut. Außerdem werden größere frontal auftreffende Tröpfchen aufgefangen. Vor Infektionserregern in der Luft bieten OP-Masken jedoch keinen zuverlässigen Schutz, da der Träger beim Einatmen üblicherweise Luft durch die Öffnung an der Seite ansaugt. So können Erreger trotz optimalem Sitz und korrekter Handhabung in die Maske gelangen.

Bei einem medizinischen Mund-Nasen-Schutz handelt es sich um ein Einwegprodukt. Es muss bei Durchfeuchtung beziehungsweise nach 2 Stunden entsorgt werden und ist nicht wiederverwendbar. Auf dem Markt sind verschiedene Typen der medizinischen Masken erhältlich, die sich beispielsweise in ihrer bakteriellen Filterleistung sowie in ihrer Beständigkeit gegen Flüssigkeiten und Aerosole unterscheiden. So hat Typ II einen leistungsfähigeren Filter als Typ I und der Zusatz R bei Typ IIR signalisiert, dass diese Maske eine erhöhte Flüssigkeitsresistenz aufweist.

FFP Masken

Filtrierende Halbmasken sind Bestandteil der persönlichen Schutzausrüstung und kommen im Rahmen des Arbeitsschutzes dort zum Einsatz, wo gesundheitsschädliche Stoffe in der Luft zu erwarten sind. Sie sollten beispielsweise bei bestimmten handwerklichen Tätigkeiten, wie dem Schleifen von Beton oder dem Schweißen von Edelstahl aufgesetzt werden. Im medizinischen Bereich werden die Atemschutzmasken genutzt, wenn ein besonders hohes Ansteckungsrisiko besteht.

Bei FFP-Masken handelt es sich um Medizinprodukte, die der Norm EN 149 entsprechen müssen. Sie bestehen aus mehrlagigem Filtermaterial und sind elektrostatisch aufgeladen. Dadurch werden Partikel aus der Atemluft gefiltert und in der Maske gebunden.

Unterschiede zwischen FFP Masken

Man unterscheidet 3 Klassen der filtering face pieces, die als FFP1, FFP2 und FFP3 bezeichnet werden. Alle drei Klassen filtern Partikel, die 0,6µm groß oder größer sind, wobei FFP1-Masken eine maximale Gesamtleckage von 25%, FFP2 von 11% und FFP3 von 5% aufweisen dürfen. Modelle mit der Bezeichnung FFP1 haben also die geringste Schutzwirkung unter den FFP-Masken, FFP3 die höchste. Daher dürfen FFP1-Masken an Orten verwendet werden, an denen Partikel-Konzentrationen bis zum 4-fachen der maximalen Arbeitsplatzkonzentration herrschen, FFP2 bei Überschreitungen bis zum 10-fachen des Grenzwertes und FFP3 bei bis zu 30-fach erhöhter Konzentration. Mit steigender Klasse und somit zunehmender Schutzwirkung wird jedoch auch der Atemwiderstand der Maske größer. Daher ist die Wahl der richtigen Maske essentiell, um optimalen Schutz bei möglichst geringer Belastung für den Körper zu garantieren.

Die Masken der einzelnen Klassen sind jeweils mit und ohne Ventil erhältlich, wobei erstere ausschließlich dem Eigenschutz dienen, da nur die Einatemluft gefiltert wird. Sie sind vorteilhaft, wenn keine Gefährdung Dritter besteht, weil der Atemwiderstand dank des Ventils deutlich geringer ist. Modelle mit Ventil eigenen sich beispielsweise im Umgang mit Infektionskrankheiten. Der Träger schützt so sich selbst vor Erregern in der Umgebungsluft und andere vor den möglicherweise infektiösen Partikeln in der Ausatemluft des Maskenträgers.

Um größtmögliche Sicherheit zu gewährleisten, muss auf den korrekten Sitz des filtering face piece geachtet werden. Die Maske sollte dicht am Gesicht abschließen. Dabei ist zu berücksichtigen, dass ein Bart im Bereich der Dichtlinie die Schutzwirkung vermindern kann. FFP-Masken ohne Ventil sollten wegen des hohen Atemwiderstandes nicht länger als 75 Minuten am Stück getragen werden, Modelle mit Ventil nicht länger als 120 Minuten. Nach dem Tragen empfiehlt es sich, eine Erholungszeit von mindestens 30 Minuten einzuhalten. Die Gesamttragedauer von 8 Stunden sollte keinesfalls überschritten werden. Danach müssen mit NR gekennzeichnete Masken entsorgt werden. Ein R symbolisiert die Wiederverwendbarkeit der FFP-Maske nach Austausch des Filtervlieses beziehungsweise des Partikelfilters.

Sollten im Pandemiefall nicht genügend FFP-Masken mit CE-Kennzeichnung verfügbar sein, wird die Verwendung von Masken empfohlen, die mindestens dem NIOSH-Standard N95 entsprechen. Außerdem wird darum gebeten, bei Mangel die verfügbaren FFP-Masken medizinischem Personal zu überlassen, um die Sicherheit derer zu gewährleisten, die in engen Kontakt mit Infizierten stehen.