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Mit Diabetes durch die Weihnachtszeit – 7 Tipps für eine besinnliche Zeit

medplus
2020-11-30 16:30:00 / Blog
Mit Diabetes durch die Weihnachtszeit – 7 Tipps für eine besinnliche Zeit - Weihnachten und Diabetes? – 7 Tipps zum  Genießen

Besonders Diabetiker sind in der Weihnachtszeit vielen Verlockungen ausgesetzt: Schokoweihnachtsmänner im Supermarkt, Spekulatius und gefüllte Lebkuchenherze auf dem heimischen Adventsteller, Glühwein und gebratene Mandeln auf dem Weihnachtsmarkt, deftiges Essen zur Weihnachtsfeier. Dabei beginnt die süße Zeit der Verlockung bereits weit vor Dezember. Schon im September füllen sich langsam die Verkaufsregale mit Dominosteinen, Plätzchen und Stollen. Widerstehen fällt so schwer

Für Diabetiker, die ihren Blutzuckerspiegel ständig kontrollieren oder gezwungen sind, die Kalorienaufnahme im Blick zu behalten, ist die Weihnachtszeit meist eine Herausforderung. Währenddessen Freunde, Familie und Kollegen, die weihnachtlichen Köstlichkeiten ohne Bedenken vernaschen, müssen Diabetiker sich in Zurückhaltung üben.

Doch so muss es nicht sein! Auch Menschen mit Diabetes Typ-I und Diabetes Typ-II können ebenfalls die Weihnachtszeit genießen. In unserem Blogbeitrag „Mit Diabetes durch die Weihnachtszeit“ geben wir Ihnen 7 Tipps, mit denen Sie auch als Diabetiker in die Genüsse der Weihnachtszeit kommen.

Inhaltsverzeichnis:

Weihnachtsplätzchen lieber selber backen

Die meisten Lebensmittel enthalten Zucker. Weihnachtsgebäck sowie Süßigkeiten sogar um ein Vielfaches mehr. Trotzdem brauchen Diabetiker auf Plätzchen und andere süße Sachen nicht zu verzichten. Sogar auf Weihnachtsmärkten finden sich Stände, die süßes Gebäck und andere Alternativen für Diabetiker anbieten.

Selber backen ist jedoch die bessere Alternative, als Weihnachtsgebäck und Süßigkeiten zu kaufen, denn die Mehrzahl dieser Produkte enthalten zu viel Zucker. Dank Selbstgebackenes haben Diabetiker die Möglichkeit, die Zutaten besser zu kontrollieren und damit die eigene Ernährung im Auge zu behalten. Darüber hinaus macht es sehr viel mehr Spaß, gemeinsam zu backen, als in den nächstgelegenen Supermarkt zu gehen.

Backen Sie Ihre Plätzchen selber, so können Sie bereits häufig die in den Rezepten angegebenen Zuckermengen stark reduzieren. Außerdem biete es sich an, den Zucker gegen für Diabetiker geeignete Süßungsmittel zu tauschen. Dazu zählen unter anderem Stevia, Kokosblütenzucker und Xylit (Birkenzucker). Weihnachtsplätzchen wie Heidesandtaler beinhalten darüber hinaus wenig Zucker.

Verzichten Sie beim Backen außerdem auf weißes Mehls und verwenden Sie lieber Vollkornmehl oder Dinkelmehl. Diese enthalten Kohlenhydrate, die langsamer ins Blut übergehen. Aus Vollkornmehl, Haferflocken, Mandeln, Milch, Butter, Stevia, Magerquark und etwas Zimt lässt sich so ganz einfach ein schmackhafter Mandelstollen backen.

Ein letzter Punkt betrifft die Fette: Verwenden Sie für die Zutaten bevorzugt pflanzliche Fette wie Sonnenblumenöl oder Rapsöl. Zu viele tierische Fette sind ungesund, da sie chronische Erkrankungen wie Diabetes oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen befördern.

Kohlenhydrate zum Glühwein verzehren

Spätestens auf dem Weihnachtsmarkt oder vor der Feuerschale mit Freunden hegen die meisten Menschen das selbe Bedürfnis: Es ist kalt und der Wunsch nach einem heißen Getränk zum Aufwärmen nimmt stetig zu. Glühwein, Punsch und Feuerzangenbowle sind deshalb für die meisten in der Weihnachtszeit ein Muss bei jedem Weihnachtsmarktbesuch.

Als Diabetiker müssen Sie sich dabei nicht ausnehmen. Einen Glühwein in der Weihnachtzeit zu trinken ist durchaus in Ordnung. Trotzdem sollten Sie auf Ihren Konsum achten und Glühwein maßvoll zu sich nehmen.

Glühwein, insbesondere auf dem Weihnachtsmarkt und aus dem Supermarkt, besitzt einen hohen Süßstoffanteil, wodurch Diabetiker ihren Blutzuckerspiegel genau überwachen müssen. Kinderpunsch hat sogar einen noch höheren Anteil an Zucker, sodass Sie auch bei Kindern mit Diabetes vorsichtig sein müssen und regelmäßig die Werte prüfen sollten.

Daneben sorgt der Alkoholanteil im Glühwein dafür, dass der Blutzuckerspiegel sinkt. Diabetiker sind dann gezwungen, ihre Blutzuckerwerte häufiger zu überprüfen, um einer Unterzuckerung entgegen zu wirken. Das gilt speziell für Menschen, die sich regelmäßig Insulin spritzen. Ein übermäßiger Konsum an Glühwein und allgemein alkoholischen Getränken kann in diesem Fall sogar bis zu 12 Stunden danach für eine erhöhte Unterzuckerungsgefahr sorgen. Es empfiehlt sich daher, zu jeder Tasse Glühwein ein kleine Menge Kohlenhydrate zu sich zu nehmen.

Wollen Sie gänzlich auf Glühwein und Punsch verzichten, haben Sie die Möglichkeit, sich mit Weihnachtstees auf die Weihnachtszeit einzustimmen. Hier haben Sie eine große Auswahl und viele Teesorten kommen dem Glühweingeschmack sogar so nah, dass Sie kaum einen Unterschied zum alkoholischen Heißgetränk bemerken.

Fettarmen Weihnachtsbraten zubereiten

In vielen Haushalten gehört er zur festen Tradition: Der Festtagsbraten mit Klößen, deftiger Soße und Rotkohl. Diabetiker können daran genauso teilhaben. Sie sollten jedoch bevorzugt fettarm essen und lieber auf Entenbrust oder fettarmen Fisch als Weihnachtsbraten zurückgreifen.

Fettiges Essen, wie es zu Weihnachten vielerorts normal ist, ist für den Blutzuckerspiegel aber auch für das Verdauungssystem eine starke Belastung. Nicht nur Diabetiker sollten deshalb auf die Ernährung während der Feiertage achten, sondern die gesamte Familie. Beispielweise können Salate und Gemüse als gesundes Hauptgericht serviert und Fettreiches sowie Fleisch als Beilage gereicht werden.

Der Verdauungsschnaps nach dem Festmahl, um das Verdauungssystem zu entlasten, ist im Übrigen ein Mythos. Er fördert weder, dass das Essen schnell aufgespalten, noch, dass es verdaut wird. Vielmehr entspannt der Alkohol die Muskulatur, wodurch das Völlegefühl abnimmt. Studien haben herausgefunden, dass der übermäßige Konsum an Alkohol, ob Schnaps oder Wein, die Verdauung sogar erschwert.

Viel Bewegen dank ausgedehnter Spaziergänge

Bewegung kommt an den Weihnachtsfeiertagen in der Regel zu kurz. Während die Familie beisammen sitzt, folgt eine Mahlzeit der anderen und die Pausen zwischen durch werden mit Plätzchen, Stollen und Kaffee gefüllt.

Ausgedehnte Spaziergänge an der frischen Luft sind so eine Wohltat für die gesamte Familie. Die Bewegung unterstützt die Peristaltik von Magen und Darm und hilft der Verdauung. Außerdem sinkt der Blutzuckerspiegel. So bietet sich ein Spaziergang besonders nach einem übermäßigen Verzehr an Plätzchen und Süßigkeiten an, um die Blutzuckerwerte wieder auszugleichen.

Bewegung an der Luft versorgt darüber hinaus mit frischem Sauerstoff und steigert das Wohlbefinden.

Genießen in Maßen

Egal ob Plätzchen, Stollen, Weihnachtsbraten oder Punsch und egal ob Diabetiker oder gesunder Mensch – für jeden gilt: Genießen Sie in Maßen nicht in Massen.

Hören Sie auf Ihren Körper und verzehren Sie nur so viel, wie Sie tatsächlich brauchen. Essen und trinken Sie langsam. So können Sie Sättigungssignale, die nach etwa 20 Minuten einsetzen, besser wahrnehmen und entpsrechend reagieren.

Besonders auf dem Weihnachtsmarkt lassen sich viele Menschen schnell von den zahlreichen süßen und herzhaften Düften verführen. Gehen Sie deshalb lieber mit einem leicht gefüllten Magen auf den Markt, um Heißhungerattacken zu vermeiden.

Diabetiker des Typs-I, die sich Insulin spritzen, ist es empfehlenswert, sich über die Menge an Kohlenhydraten in den Gerichten zu informieren. Daneben sollten beide Diabetiker-Typen die jeweiligen Kalorien im Auge behalten und gegebenenfalls auf geeignete Alternativen ausweichen.

Stress reduzieren und sinnvoll planen

Stress im positiven Sinn aktiviert den Körper und erhöht die Aufmerksamkeit sowie Leistungsfähigkeit. Nimmt er jedoch überhand, wird dieser zur Belastung und kann zu körperlichen Beeinträchtigungen führen. Diabetiker, die zu viel Stress ausgesetzt sind, leiden so häufig unter einem zu hohen Blutzuckerspiegel und haben Schwierigkeiten, diesen zu senken.

Besonders in der Vorweihnachtszeit sowie über die Feiertage sind die Terminkalender der meisten Menschen prall gefüllt. Planen Sie deshalb realistisch und nehmen Sie sich nicht zu viel vor. Gönnen Sie sich eine Tasse Tee oder ein Buch zur Entspannung und fragen Sie sich selbst, was Sie unternehmen möchten und auf welche Ereignisse Sie verzichten wollen.

Hat der Stress bereits überhand genommen und es fällt Ihnen schwer, sich zu entspannen, eignen sich Entspannungsübungen sowie Yoga, um aufgestauten Stress zu vermindern und abzuschwächen.

Blutzuckerwerte beobachten und Routine beibehalten

An Feiertagen wie den Weihnachtsfeiertagen weichen die meisten Menschen von ihrer Alltagsroutine ab. Sie schlafen lange, sitzen zu viel, verzehren fettiges Essen und konsumieren Alkohol und gehen am Abend erst spät ins Bett.

Bei Diabetikern macht sich dieser Ausbruch aus der Alltagsroutine spätestens bei der Blutzuckereinstellung bemerkbar. So ist es fast normal, dass Diabetiker zu Weihnachten erhöhte Werte haben. Bei Kindern mit Diabetes kommt zusätzlich die Aufregung um die Bescherung dazu. Auch diese fördert erhöhte Werte.

Damit Sie zu Weihnachten keine böse Überraschung erleben, achten Sie auch weiterhin auf Ihre Werte und messen Sie regelmäßig und lieber einmal mehr als zu wenig mit einem Blutzuckermessergerät.

Weihnachten mit Diabetes

Mit Diabetes Weihnachten zu feiern, egal ob Typ-I oder Typ-II, ist nicht das gleiche, als wenn ein gesunder Mensch Weihnachten feiert. Trotzdem können Sie die Zeit genießen und müssen nicht auf alle Annehmlichkeiten verzichten. Zu den wichtigsten Dingen, auf die Sie als Diabetiker zu Weihnachten achten müssen, zählen:

  • Anteil an Zucker und Kohlenhydraten in den Mahlzeiten und Weihnachtssnacks beachten
  • Maßvoll handeln und auf größere Mengen Alkohol verzichten
  • So viel bewegen wie möglich
  • Stress reduzieren
  • Regelmäßig die Blutzuckerwerte überprüfen

So können Sie trotz Diabetes die Weihnachtszeit entspannt mit Freunden, der Familie und auf Arbeit genießen, ohne ein schlechtes Gewissen zu haben oder böse Überraschungen zu erleben. Sprechen Sie für alle Fälle auch mit Ihrem Arzt, der Ihren spezifischen Fall kennt und weitere Tipps geben kann.