Ein Fieberthermometer ist ein wichtiges Messinstrument, das in keinem Haushalt fehlen darf. Seit etwa 150 Jahren gibt es den Fieberthermometer schon, der sich im Laufe der Zeit aber stark gewandelt hat. Bei dem deutschen Erfinder Daniel Fahrenheit war der erste Fieberthermometer noch etwa 60 Zentimeter lang. Dies ist für uns heute unvorstellbar in der Handhabung, entsprechend ungenau waren auch die Messergebnisse.
Erst im Jahr 1867 erfand der Engländer Thomas Allbutt einen etwa 15 Zentimeter langen Fieberthermometer, der wesentlich leichter zu handhaben war und zuverlässige Messergebnisse anzeigte. Die älteren Fieberthermometer, die noch in vielen Haushalten vorhanden sind, hatten Quecksilber als Messflüssigkeit. Seit April 2009 ist der Verkauf von quecksilberhaltigen Fieberthermometern in der EU verboten worden. Heute sind überwiegend digitale Fieberthermometer auf dem Markt, die dem Anwender sehr genaue Messergebnisse liefern können.
Die Messung mit einem digitalen Fieberthermometer ist einfach und schnell durchzuführen, meist wird dem Anwender durch ein akustisches Signal übermittelt, wenn die Messung zu Ende ist.
Aber auch Infrarot Fieberthermometer sind als Ohrthermometer oder Stirnthermometer erhältlich. Diese Infrarot Fieberthermometer messen die Infrarotstrahlung der Stirn oder des Trommelfells. Wichtig ist dabei, dass der Ohrthermometer richtig platziert wird, dann kann das Gerät in sekundenschnelle die richtige Körpertemperatur anzeigen. Besonders bei der Fiebermessung bei Kleinkindern bietet ein Ohrthermometer oder Stirnthermometer entscheidende Vorteile.