Reinigung, Desinfektion und Entkalkung** einfach ohne Demontage von Geräteteilen durchzuführen
2 Jahre Garantie
Lieferumfang: Komplettes Gerät mit je 1 Winkeldüse lang und kurz sowie Spritzschutzplatte, Temp.-Test-Card und Tragebügel
Erzeugt bei gleichbleibender Pumpenleistung und Pulsationsfrequenz einen dynamischen Spülstrahldruck, der mittels des mechanisch einstellbaren Wasserzulaufreglers zur Pumpe stufenlos von 1 - 6 eingestellt werden kann
Stufen 1 - 4 zur Gehörgangspülung
Stufen 5 - 6 nur zur Reinigung des Gerätes
Zur Reinigung bzw. Desinfektion nur Entkalker bzw. für den ärztlichen Bereich zugelassene aldehydfreie Instrumentenreiniger oder Instrumentendesinfektionsmittel mit Wirksamkeit gegen Bakterien, Pilze und Viren inkl. HBV und HIV nach Herstellerangaben verwenden
Gerät kann zur Aufbewahrung ohne Tragebügel mit beiliegendem Befestigungsmaterial abnehmbar an der Wand montiert werden
Es ist eine physikalische Tatsache, dass die Pulsation einen Wasserstrahl ca. 100 x wirksamer macht.
Mit dieser Technik wurde die Forderung nach einem möglichst geringen dynamischen Spülstrahldruck bei der Gehörgangspülung realisiert: Die Pulsation sorgt für zusätzliche Wirksamkeit! Das Cerumen wird nicht "herausgeschossen", sondern ein kontinuierlicher und pulsierender Wasserschwall "rockt" das Cerumen mit moderatem Druck nach und nach heraus.
Auch zur Entfernung von bestimmten Fremdkörpern aus dem Gehörgang wird diese Technik eingesetzt und hat sich bewährt.
Weniger und kontrollierter dynamischer Spülstrahldruck steht für mehr Sicherheit bei der Gehörgangspülung und ist für den Patienten ganz wesentlich angenehmer.
Bessere Cerumenablösung auch bei niedrigem dynamischen Druck
Immer die richtige Spülwassertemperatur mit der Temp.-Test-Card (s. Beschreibung unten)
Die richtige Spülwassertemperatur ist ein äußerst wichtiger Parameter bei der Gehörgangspülung, da neuere Untersuchungen ergaben, dass Spülwassertemperaturen, die mehr als 2-3 °C unter oder über der Körpertemperatur liegen, auch noch mehrere Stunden nach der Gehörgangspülung zu Problemen (Schwindel, Unwohlsein etc.) beim empfindlichen Patienten führen können! Je größer die Temperaturdifferenz, umso größer die Gefahr von Befindlichkeitsstörungen!
Das Gehörgangspülgerät mulimed-otoscillo® wurde vor 12 Jahren in Zusammenarbeit mit Ärzten und deren Assistentinnen entwickelt. Heute ist das Gerät nahezu in allen EU-Ländern und vielen Ländern darüber hinaus das Standardgerät zur Gehörgangspülung und hat nach und nach die Gehörgangspülung mit der Handspritze abgelöst. In 4 Ländern der EU verwendet bereits nahezu jeder Allgemeinarzt, der die Gehörgangspülung in seiner Praxis anbietet, das mulimed-otoscillo®. Das Gerät wird zudem eingesetzt in vielen Flughafen-Ambulanzen, Betriebsarztzentren, Pflegeheimen, Notaufnahmen der Kliniken (Fremdkörper-Entfernung) etc.
Nach Berechnungen des Herstellers wurden weltweit bereits mehr als 72 Millionen Ohrspülungen mit mulimed-otoscillo®-Gehörgangspülgeräten durchgeführt (Stand Dez. 2007).
Immer die richtige Temperatur mit der Temp.-Test-Card
Die Temp.-Test-Card des mulimed-otoscillo® kann in den vom Basisgerät abnehmbaren Wasserbehälter eingehängt werden zur permanenten Temperaturkontrolle des Spülwassers.
Zum Befüllen des Wasserbehälters (Füllvolumen 600 ml) entnimmt man die Temp.-Test-Card und hält diese in den Strahl des Wasserhahns. Der Temperatur-Mess-Streifen auf der Temp.-Test-Card reagiert innerhalb von 0,5 Sekunden auf Temperaturänderungen des Wasserhahn-Strahls. Sobald man den Wasserhahn-Strahl auf 38 °C mit Hilfe der Temp.-Test-Card einreguliert hat, befüllt man den Wasserbehälter und hängt die Temp.-Test-Card zur Temperaturverlaufskontrolle in den Wasserbehälter ein. Der befüllte Wasserbehälter mit der eingehängten Temp.-Test-Card wird wieder ins Basisgerät eingesetzt. Ein Automatikventil im Wasserbehälter verhindert das Auslaufen des Wassers während des Transports zum Gerät.
Dieses System des Spülwasser-Handlings ist praxisbewährt und hat sich gegenüber einer stationären elektrischen Temperiereinrichtung mit elektrischer Temperaturanzeige (integriert im Basisgerät) als weit überlegen erwiesen. Zudem ist dieses System keine gerätegebundene messtechnische Einrichtung im Sinne des Medizinproduktegesetzes (MPG), ändert daher nicht die Klassifizierung des Gerätes nach MPG Klasse I und unterliegt als Festkörper-Temperaturanzeige-Einrichtung nicht der regelmäßigen Eichpflicht.