OP Handschuh
OP-Handschuhe sind Einweghandschuhe, die nach ihrem Gebrauch entsorgt werden. Für die Untersuchung und Behandlung von Patienten in Praxen und Krankenhäusern, in der Pflege, aber auch in anderen medizinischen Bereichen, zum Beispiel in Apotheken, werden Handschuhe auf Neopren- oder Latexbasis getragen. Neben vollständigen Handschuhen kommen auch OP-Fingerlinge zum Einsatz.
Wichtigste Funktion der Medizinprodukte ist, sowohl das medizinische Fachpersonal als auch die Patienten vor Infektionen zu schützen. Daher müssen solche Handschuhe steril sein. Im Gegensatz dazu stehen herkömmliche Einmalhandschuhe, die lediglich die Hände vor Verschmutzungen schützen sollen. Diese Handschuhe brauchen nicht steril sein. Besondere hygienische Forderungen werden an elastische Handschuhe gestellt, die bei Operationen benutzt werden. Nicht nur die Einmalhandschuhe selbst, sondern auch ihre Verpackung muss steril sein. Die OP-Handschuhe werden vor medizinischen Eingriffen auf ihre Sterilität und ihre Funktionsfähigkeit hin überprüft. Sie dürfen beispielsweise nicht beschädigt sein.
Im Allgemeinen werden OP-Handschuhe aus flexiblem und wasserfestem Latex gefertigt. Für Personen, die auf Latexhandschuhe allergisch reagieren, werden alternativ dazu Handschuhe aus anderem Material angeboten. Als Materialien kommen unter anderem Neopren, Vinyl oder Naturkautschuk infrage. OP-Handschuhe sollen eng an den Handflächen und Fingern anliegen und optimalen Griff bieten. Es gibt sie daher in verschiedenen Größen. Für einen besseren Komfort beim Anziehen sind bereits gepuderte Einmalhandschuhe erhältlich.





