Ohrthermometer
Anders als herkömmliche Fieberthermometer eignen sich Ohrthermometer insbesondere für die Fiebermessung bei kleineren Kindern. Das Messergebnis wird meist schon innerhalb von wenigen Sekunden übermittelt. Der Messvorgang erfolgt dabei auf der Grundlage von Infrarot-Technik. Die Daten sind trotz der kurzen Messzeit sehr genau und es besteht sogar die Möglichkeit, Fiebermessdaten zu speichern. Bei Kindern mit Ohrenerkrankungen können die Thermometer die Temperatur auch an der Stirn messen, damit den kleinen Patienten weitere Schmerzen beim Fiebermessen erspart werden.
Es gibt sowohl analoge Fieberthermometer als auch digitale Messgeräte. Nicht selten verfügen Digital-Fieberthermometer über einen speziellen Fieberalarm. Ein deutliches akustisches Signal gibt bei diesen Geräten umgehend Aufschluss darüber, ob der Patient fiebert. Besonders genau arbeiten Ohrthermometer mit automatischem Positionierungssensor. Sie erleichtern das richtige Fiebermessen an der optimalen Stelle und liefern exakte Messdaten.
Eine besonders vielseitige Verwendung versprechen Ohrthermometer mit erweitertem Messbereich. Mit ihrer Hilfe können beispielsweise auch Messungen von Flüssigkeiten oder der Umgebungstemperatur vorgenommen werden, denn sie besitzen einen Messbereich von 0 Grad Celsius bis 100 Grad Celsius. Das Messergebnis wird bei Fieberthermometern jedoch nicht ausschließlich in Grad Celsius angegeben. So sind auch Ohrthermometer erhältlich, die die Messdaten in Fahrenheit ausweisen.
Schutzhüllen sind bei modernen Geräten meist nicht erforderlich, denn sie verfügen über verkapselte Sensoren und der Sensor lässt sich einfach mit Wasser reinigen. Ohrthermometer werden mit Batterien betrieben. Ein häufiges Auswechseln der Batterien ist jedoch nicht notwendig, da sie in der Regel mehrere tausend Messungen lang halten.





