Kaltlichtquellen
Kaltlichtquellen gewährleisten eine optimale Ausleuchtung und spenden intensives Licht, ohne dass es dabei zu unerwünschter Wärmeentwicklung kommt, wie dies unter anderem bei der Verwendung herkömmlicher Glühlampen der Fall ist. Kaltlichtquellen werden in den verschiedensten Bereichen eingesetzt. So nutzt man sie in Kombination mit medizinischen Geräten im Rahmen der Endoskopie oder Mikroskopie. Häufig werden sie beispielsweise für Mikroskope oder andere optische Geräte verwendet. Unverzichtbar sind sie aber auch bei anderen Arbeiten, die akribisch ausgeführt werden müssen und daher eine optimale Ausleuchtung erfordern. In der Elektronik kommen Kaltlichtquellen deshalb ebenfalls oft zum Einsatz.
Das Licht, das Kaltlichtquellen liefern, verfügt nur über einen geringen Infrarotanteil. Quellen für Kaltlicht senden das Licht über einen speziellen Lichtleiter, auch Kaltlichtkabel genannt. In den Kaltlichtkabeln sind in der Regel Halogen- oder Xenon-Lampen eingebaut. Neuere Modelle arbeiten mit LED-Technologie. Bei letzterer Variante enthält der Lichtleiter eine LED-Kaltlichtquelle. Die Vorzüge der LED-Technologie bestehen zum einen in der längeren Lebensdauer als bei normalen Lampen und zum anderen darin, dass der Energieverbrauch deutlich niedriger ist. In der Anschaffung sind LED-Kaltlichtquellen zwar teurer, jedoch überzeugen sie durch wirtschaftlichen Betrieb und lange Nutzungsdauer.
Vielfach kann das Licht der Kaltlichtquellen durch Dimmer oder Regelschalter nach Belieben reguliert werden. Störende Wärmeentwicklung bei der Arbeit wird durch Kühlventilatoren und Wärmeschutzfilter verhindert. Für eine besonders gute Ausleuchtung sorgen Kaltlichtquellen mit doppel- oder gar dreiarmigen Lichtleitern. Bei diesen Lichtquellen kommt es in der Regel nicht zur Schattenbildung. Wichtiges Zubehör für Kaltlichtquellen sind Lichtleiter-Verlängerungen.





