Inhalationsgeräte befreien die Atemwege
Unter einer Inhalation versteht man das gezielte Einatmen von Dampfen und gasförmigen Wirkstoffen. Inhalationsgeräte helfen dabei, dass der Wirkstoff unmittelbar an den behandelnden Ort gelangt. Diese Geräte werden in der Medizin vornehmlich zur Therapie von Atemwegserkrankungen wie Asthma eingesetzt, auch können speziell ältere Menschen mit Hilfe von Inhalationsgeräten zu Hause Erkältungskrankheiten bekämpfen.
Neben dem klassischen Wasserdampfbad kommen heute hoch entwickelte Inhalationsgeräte mit speziellen Verneblern zum Einsatz, bei der Auswahl müssen die unterschiedlichen Konstitutionen sowie der Grad und die Art der Erkrankung des Anwenders Berücksichtigung finden. Kriterien hierfür sind die Partikelgröße und die Verneblungsrate, die die Inhalationszeit beeinflusst. Inhalationsgeräte arbeiten heute mit drei verschiedenen Technologien, der Druckluft-, der Ultraschall- und der Schwingmembrantechnologie.
Eines der bekanntesten Inhalationsgeräte ist der Pari Boy, der mit der Drucklufttechnologie (darum auch oft als Pressluft Vernebler bezeichnet) arbeitet. Es ist ein Vernebler, der beim Husten und bei Asthma helfen kann. Der feine Nebel hilft dabei, den vorhandenen Schleim zu lösen und das Abhusten zu erleichtern. Der Pari Boy besteht aus einem Kompressor, der die Druckluft erzeugt, die über einen Schlauch in den Vernebler gelangt. Im Vernebler selbst befindet sich eine Flüssigkeit wie eine Kochsalzlösung, die durch die angekommene Druckluft zerstäubt wird. Der dadurch entstandene Nebel wird inhaliert. Abhängig vom Alter und der exakten Krankheit werden unterschiedliche Vernebler eingesetzt, die auch verschiedene Nebel erzeugen. Besonders bei akut lebensbedrohlicher Asthma-Krankheit ist die Effizienz ein entscheidendes Kriterium für die Güteklasse eines Inhalationsgerätes, die daran gemessen wird, wieviel Prozent des Medikamentes beim Inhalieren wirklich bis zur Lunge durchdringt und damit entscheidend zur Bekämpfung der Krankheit beitragen kann.





