Fieberthermometer digital/analog
Um die Körpertemperatur von Erkrankten zu Hause oder in der Klinik zu bestimmen, sind Fieberthermometer notwendig. Die Instrumente können auf eine lange Geschichte zurückblicken. Bereits vor einhundertfünfzig Jahren gab es Fieberthermometer, die sich jedoch grundlegend von den heute verwendeten, modernen Messgeräten unterschieden.
So betrug die Länge des ersten Thermometers zur Messung der Körpertemperatur circa sechzig Zentimeter. Das von Fahrenheit entwickelte Fieberthermometer ließ sich schwer handhaben und zeigte demzufolge eher unpräzise Messdaten an. Mitte bis Ende des neunzehnten Jahrhunderts waren Fieberthermometer nur noch ungefähr fünfzehn Zentimeter lang und lieferten schon genauere Werte. Als Messflüssigkeit diente lange Zeit das gesundheitsgefährliche Quecksilber. Heute dürfen Fieberthermometer mit Quecksilber in den EU-Staaten nicht mehr verwendet werden.
Stattdessen stehen Verbrauchern meist digitale Fieberthermometer zur Verfügung, die zuverlässige Messergebnisse anzeigen. Die Fiebermessung mit einem solchen Instrument ist einfach und geht schnell vonstatten. Sobald die Messung beendet ist, ertönt ein akustisches Signal.
Besonders geeignet für die Fiebermessung bei kleineren Kindern sind Thermometer, die die Infrarotstrahlung messen. Diese Infrarot-Fieberthermometer sind als Stirn- oder Ohrthermometer erhältlich und arbeiten schnell und präzise. Wird die Körpertemperatur an der richtigen Körperstelle gemessen, ist der Messprozess bereits innerhalb von Sekunden beendet. Das ist natürlich von besonderem Vorteil bei der Fiebermessung gerade bei kleinen Kindern.





