Brutschrank / Inkubator
Brutschränke werden in der medizinischen Forschung, oft in Labors, aber auch in Arztpraxen eingesetzt. Meist dienen sie dazu, Nährböden anzusetzen. Im Inneren des Geräts wird das entsprechende Gut auf eine exakt einstellbare Temperatur erwärmt. Diese Temperatur kann dann über den jeweils erforderlichen Zeitraum gehalten werden. Brutschränke werden oft auch als Inkubatoren bezeichnet. Andere gebräuchliche Namen für solche Geräte sind Brutkasten oder Wärmeschrank. Der Name Wärmeschrank ist etwas irreführend, denn nicht immer produzieren die Kästen Wärme, sondern sie können auch kühlen.
Ein Inkubator hat ein charakteristisches Aussehen. Er ist oft kastenförmig und besteht aus Metall mit einer entsprechenden Isolierung. Häufig haben Inkubatoren verschiedene herausnehmbare Einsätze oder Einlegeböden. Brutschränke können Platz sparend an Wänden fixiert werden. Darüber hinaus können sie aber auch auf Arbeitstischen und ähnlichen Ablageflächen stehen.
Da die wichtigste Funktion eines Inkubators darin besteht, bestimmte Temperaturen zu halten, kommt der genauen Temperatursteuerung besondere Bedeutung zu. Dies wird durch einen Temperaturregler im Brutschrank bzw. Inkubator erreicht. Temperaturbereiche zwischen vier Grad Celsius und bis zu einhundert Grad Celsius sind möglich. Die jeweilige Innentemperatur im Brutkasten wird durch eine Temperaturanzeige übermittelt. Damit überall im Brutkasteninneren gleiche Temperaturen erreicht werden, ist ein Ventilator notwendig, der die Innenluft optimal verteilt. Temperaturüberschreitungen werden durch einen Temperaturbegrenzer vermieden. Wenn es erforderlich ist, das aufbewahrte Gut im Brutkasten zu beobachten, können Brutkastenmodelle ausgewählt werden, die über eine integrierte Innenbeleuchtung sowie eine transparente Glastür verfügen.





