Blutzuckermessgeräte: unentbehrlich für die Diabetestherapie
Blutzuckermessgeräte messen den Zuckergehalt des Blutes, inzwischen gibt es dafür viele Messgeräte, die schnell und unkompliziert messen und auch gut zu handhaben sind. Die Blutzuckermessung selbst erfolgt vom Prinzip her aber immer gleich, in dem durch einen kleinen Stich in den Finger ein Bluttropfen gewonnen wird, der auf einen Teststreifen aufgetragen wird. Das Blutzuckermessgerät wertet dann das Blut auf seinen Zuckergehalt hin aus und zeigt das Ergebnis an. Diese Messgeräte kommen hauptsächlich bei Diabetikern zum Einsatz, die damit ihren Blutzuckerspiegel selbst kontrollieren können. Ähnlich wie bei einer häuslichen Blutdruckkontrolle wird ein Protokoll mit den Blutzuckerwerten angefertigt und beim nächsten Arztbesuch vorgelegt.
Blutzuckermessgeräte werden von vielen Herstellern angeboten, wobei der Aufbau und die Bedienung sich nicht grundlegend unterscheiden. Auf einem digitalen Display werden Messergebnisse und die Speichermöglichkeit angezeigt, die dazu gelieferten Teststreifen werden mit dem Bluttropfen dann in einen Einschub am Messgerät eingeführt. Moderne Geräte zeigen mit dem Ketonkörperwert eine zweite Angabe an. Ketonkörper entstehen bei Insulinmangel und diese Angabe ist dadurch ein wichtiger Wert für die Diabetestherapie. Weitere Zusatzfunktionen verbessern den Bedien- und Messkomfort kontinuierlich, dazu gehören das leuchtende Display, akustische Testerinnerungen, das Anzeigen eines Durchschnittswertes und auch die Möglichkeit des Datentransfers durch eine Infrarot-Schnittstelle.
Marktführend auf dem Gebiet sind unter anderem mit Roche Diagnostics ein bedeutendes forschungsorientiertes Unternehmen aus der Schweiz, das in Deutschland über selbstständig arbeitende Niederlassungen verfügt. Die Bayer AG hat Blutzuckermessgeräte mit einer USB-Schnittstelle entwickelt, die bis zu 2000 gespeicherte Messwerte auf dem Computer in Form von Tabellen und Grafiken ohne Kabel, ohne Download und ohne Installation darstellen können.





